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Rudertour Bielersee und Aare

Lehmann Rolf 05.06.2018

Am ersten Wochenende im Juni machte sich eine 15-köpfige Delegation unseres Vereins auf, um den Bielersee zu umrunden und tags darauf die Aare bis nach Solothurn zu rudern. Walter, Günter und Gerda fuhren den Bus mit Anhänger und Kümmerling, Céline und Liberté nach Biel, der Rest reiste im Zug. In Biel die Boote aufgeriggert und schon ging es aufs Wasser. Die südliche Seite des ruhigen Sees wurde gerudert bis nach Erlach, dort durch den schmalen Kanal und auf der Nordseite wieder nach Osten zur Anlegestelle auf der St. Petersinsel. Im charmanten Restaurant zu Mittag gegessen und für den Rest der samstäglichen Rudertour erwartete uns aufgewühltes Wasser.  

Nach dem Auswassern der Boote beim Seeclub Biel eine Fahrt mit der Standseilbahn nach Magglingen oberhalb von Biel. Kurzes Ausruhen, eine erfrischende Dusche und schon wieder runter in die Stadt. Die Organisatoren Beat, Petra und Günter haben im Vorfeld das ausgezeichnete Restaurant «Perroquet vert» ausgekundschaftet. Nach einem hervorragenden Abendessen nochmals hoch nach Magglingen und das müde Haupt zur Ruhe gebettet.    

Am Sonntagmorgen wurde pünktlich das Restaurant fürs Frühstück geöffnet und nach und nach sind alle eingetrudelt. Gemeinsam wieder die Standseilbahn bestiegen und beim Bootshaus vom gastfreundlichen Seeclub Biel die Boote erneut gewassert. Diesmal führte die Reise Backbord in den Hafen hinein, wobei die Liberté etwas länger den Weg suchen musste als die anderen Boote. Am Ende des Hafens durch einen langen, schmalen Kanal zu einer Schleuse mit etwa 2 Meter Hub. Diese haben wir pünktlich erreicht. Kurz danach eine Riesenaufregung am Ufer, als eines der Boote einem Angler den Silchfaden zerriss. Ein Versehen, selbstverständlich. Die wütende Aufregung des Petri-Jüngers konnte erst dann wieder beruhigt werden, als ein Zehnernötli den Besitzer wechselte.  

Der weitere Weg führte zuerst nach Büren a.A. um dort im Rest. Baselstab zu Mittag zu essen. Das Auswassern der Boote gestaltete sich wegen sehr schlüpfrigem Gelände etwas schwierig, gelang dann aber doch. Nur ein Ruderer verletzte sich leicht am Ellenbogen. Gesättigt die Boote ein letztes Mal gewassert und auf einer mäandernden Aare dem Solothurner Ruderclub entgegen gerudert. Von der Strömung haben wir nicht viel gespürt, dafür blies ein ordentlicher Gegenwind. Alle waren froh, dass wir es geschafft hatten. Von der Bootshauswartin wurden wir gastfreundlich empfangen. Die Fahrer holten in der Zwischenzeit den Bus samt Anhänger in Biel und schnell waren dann die Boote wieder aufgeladen. Erschöpft konnte die Heimreise angetreten werden.

Diese Ausfahrt wurde von Beat Bornhauser, Petra Osthues und Günter Karjoth organsisert.