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Kägi / Schawalder zweifache Swiss U23-Cup Sieger
Erschienen in der Zürichseezeitung, der Lokalausgabe des Tagesanzeigers und dem Höfner Volksblatt.
Bei der letzten nationalen Regatta vor der Schweizer Meisterschaft in vierzehn Tagen auf dem Rotsee in Luzern, der 116. Internationalen Zürcher Ruderregatta, gingen die Ruderer des Regattateam Richti/Wädi (RGT) mit einer kleineren Equipe als gewöhnlich an den Start, da der andere Teil sich auf die anstehenden internationalen Aufgaben in den Projekten des Schweizerischen Ruderverbandes (SRV) vorbereitete. Dennoch fiel die Bilanz mit drei Siegen und fünf weiteren Podestplätzen bei der letzten Standortbestimmung vor den Titelkämpfen auf dem Rotsee erfreulich aus. Besonders hervorzuheben sind dabei die beiden klaren Erfolge im Swiss U23- Cup, der inoffiziellen Schweizer Meisterschaft der 19-23jährigen. Sam Schawalder und Claudio Kägi bezwangen mit einem klaren Start-Ziel-Sieg das 7-Bootefeld mit mehr als zwei Bootslängen Vorsprung. Gemeinsam mit ihren RGT-Teamkollegen Christian Sperb und Thomas Hauser gewannen sie darüber hinaus den U23-Cup im Doppelvierer.
Dass auch die RGT-Juniorinnen und -Junioren in guter Form am Greifensee angetreten waren, zeigte nicht nur der Sieg von Andreas Sperb und Michael Weiss im Doppelzweier bei den 15/16jährigen, auch der zweite Rang im Doppelvierer der beiden mit Dominic Hunn (RGT) und Tim Richard (Thalwil) belegt die ansteigende Form. Aufgrund der Absenzen seiner Bootskollegen wagte Sascha Bosshard einen Ausflug in den für ihn ungewohnten Einer der 17/18jährigen. Mit Rang 2 im B-Finale und einer bravourösen kämpferischen Leistung löste er seine Aufgabe mehr als zufriedenstellend.
Am Tag nach der Greifensee-Regatta hat der SRV seine Selektion zur U23-Weltmeisterschaft veröffentlicht: Regina Naunheim wird im belgischen Hazewinkel Ende Juli im Einer an den Start gehen. Die Hüttenerin vom Seeclub Wädenswil wird dort wie gewohnt von ihrem Trainer Eberhard Rehwinkel gecoacht werden.
Junioren des Regattateam Richti/Wädi gut in Form.
Erschienen in der Zürichseezeitung, der Lokalausgabe des Tagesanzeigers und dem Höfner Volksblatt.
Bei der Nationalen Juniorenregatta in Cham auf dem Zuger See bestätigten die Junioren des Regattateam Richti/Wädi (RGT) mit 11 Siegen und 7 zweiten Rängen ihre derzeit gute Form.
Mit vier Siegen erfolgreichste Athletin war Katja Hauser, die an beiden Regattatagen sowohl im Doppelzweier als auch im Einer in der Jahrgangsklasse der 17/18jährigen die Konkurrenz beherrschte. Besonders beeindruckte dabei der überaus klare Vorsprung in beiden Rennen, den die erst 17jährige Wädenswilerin auf ihre Doppelzweierpartnerin Tamara Urech (Rorschach) im Einer herausruderte. Adrian Naunheim hätte es wahrscheinlich seiner Vereinskollegin gleich getan, wenn die Regatta nicht wegen widriger Wind- und Wasserverhältnisse hätte vorzeitig beendet werden müssen. So war er mit zwei Siegen im Doppelzweier mit Emanuel Hoppenstedt (Kreuzlingen) bei den 17/18jährigen und dem Sieg im Doppelvierer bei der Elite immerhin dreimal ganz oben auf dem Podest. Sascha Bosshard komplettierte das gute Resultat der 17/18jährigen mit zwei Siegen. Im Doppelzweier gewann er am Samstag mit Lukas Abegg (Thalwil) eine Serie und mit Lukas Abegg, Basil Abegg und Stephan Hegetschweiler (alle Thalwil) auch den Doppelvierer der A-Junioren.
Andreas Sperb wusste nicht nur bei seinem Sieg im Einer der 15/16jährigen zu überzeugen; auch der zweite Platz gemeinsam mit Michael Weiss im Doppelzweier gibt Auftrieb für die Zeit bis zu den Schweizermeisterschaften sein. Das Doppelzweierrennen der Senioren B (19-22 Jahre) entwickelte sich auf der zweiten Streckenhälfte zu einer reinen Auseinandersetzung der beiden RGT-Boote. In einem spannenden Bord an Bord Kampf hatten Thomas Hauser und Sam Schawalder mit 3/10tel Sekunden Vorsprung im Ziel vor Christian Sperb und Claudio Kägi das glücklicherere Ende für sich.
Über Pfingsten werden die RGT-Ruderinnen und Ruderer sich nochmals intensiv an verschiedenen Orten auf den zweiten Teil der Hauptsaison vorbereiten, denn in vier Wochen sind bereits die Schweizer Meisterschaften auf dem Luzerner Rotsee.
Die Ruderinnen und Ruderer des Regattateam Richti/Wädi (RGT) kämpften am zurückliegenden Wochenende an zwei Orten um die Meriten. In Küssnacht am Rigi waren die Junioren und Senioren mit nationaler Zielsetzung am Start. In München anlässlich der Internationalen Junioren-Regatta Katja Hauser und Adrian Naunheim, beide eingebunden in Projekte des Schweizerischen Ruderverbandes (SRV) und mit internationalen Ambitionen.
Erschienen in der Zürichseezeitung, der Lokalausgabe des Tagesanzeigers und dem Höfner Volksblatt.
Bereits an der Regatta in Lauerz vor zwei Wochen vermochte der Schweizer Junioren-Doppelvierer zu überzeugen als er einen unangefochtenen Sieg sogar in der Eliteklasse errang. Auf der ehemaligen Olympiaregattastrecke in München-Oberschleissheim bestätigte der Schweizer Vierer über einen engagiert gefahrenen Vorlauf mit Michael Schmid (SC Luzern), Emanuel Hoppenstedt (RC Kreuzlingen), Adrian Naunheim (RGT) und Jérémy Maillefer (Lausanne Sports) diese Leistung erneut und konnte sich nach rund 500 Metern von den Verfolgern aus Spanien, Deutschland und Holland lösen und kam auf dem zweiten, finalberechtigen Rang hinter dem deutschen Nationalmannschaft-Quartett ins Ziel. Bei schwierig zu rudernden Wasser- und Windverhältnisse auf dem Olympiabecken war das Schweizer Boot im A-Finale sicher nicht von der Bahnverteilung begünstigt und so handelten sich die Schweizer bereits am Start einen Rückstand ein. Nach 500 Metern lag der Schweizer Vierer nur auf Rang fünf. Doch dann zündeten die vier Eidgenossen den Turbo und fuhren ein kompromissloses Rennprogramm. Sie überholten zuerst ein deutsches Boot, dann schickten sie sich an, das am Vortag siegreiche Österreicherboot zu überholen. Das slowenische Boot konnte dem schweizerischen Boot nie gefährlich werden. Auf den dritten 500 Metern wurde das Boot aus Österreich dann definitiv abgeschüttelt und die vier Schweizer etablierten sich klar auf Position 3. An der Spitze des Feldes machten zwei deutsche Boote, die aus den acht stärksten Deutschen zusammengesetzt waren, den Sieg unter sich aus. Zum Abschluss des Tages gab es für die Schweizer Delegation eine Bronzemedaille in einem Finalrennen.
Der Juniorinnen-Vierer mit Katja Hauser (RGT), Tamara Urech (SC Rorschach), Evelyne Lauchli (CA Vésenaz) und Angelina Casanova (RC Belvoir) erwischte im Vorlauf einen mässigen Start und kam gleich von Beginn weg unter Druck durch ein starkes deutsches Boot sowie eine junge Mannschaft der Österreicherinnen. Auf der zweiten Streckenhälfte konnten zwar die Tschechinnen noch überholt werden, der zweite Platz, der das A-Finale bedeutet hätte, war jedoch zu keinem Zeit in Reichweite für die Schweizerinnen. Mit dem dritten Vorlaufrang qualifizierten sie sich jedoch für das B-Finale vom Nachmittag. In diesem B-Finale ruderten auch die Holländerinnen, letztes Jahr Achte der Junioren-Weltmeisterschaften. Die Schweizerinnen hatten somit auch in diesem Rennen einen guten Massstab. Mit einer kämpferischen Leistung auf der ersten Streckenhälfte fanden sie besser ins Rennen als im Vorlauf. Nach langem Zweikampf um die zweite Position mit den Polinnen konnten sie sich kurz vor Streckenhälfte von den Osteuropäerinnen lösen und sich auf Rang zwei etablieren. Die Holländerinnen hatten sich aber in der Zwischenzeit einen komfortablen Vorsprung herausgerudert und gewannen den Lauf souverän vor den Schweizerinnen.
Bei der 25. Auflage der Ruderregatta im Trichter des Vierwaldstätter Sees in Küssnacht am zeigten die Junioren des RGT ebenfalls ansprechende Leistungen. Bei den 15/16 Jährigen erzielten im Doppelzweier Andreas Sperb und Michael Weiss mit einem zweiten und einen dritten Platz im Acht Boote Feld ein beachtliches Resultat. Auch die ansteigende Formkurve ihrer Partner Dominic Hunn (RGT) und Tim Richard(Thalwil), die im Doppelzweier am Sonntag auf Rang vier ins Ziel kamen, lassen auch auf bessere Resultate im Doppelvierer zukünftig hoffen.
Bei den 17/18 Jährigen gelang Christian Jäger an beiden Regattatagen mit zwei zweiten Plätzen seine Form im Einer zu stabilisieren. Sascha Bosshard (RGT), Lukas Abegg (RC Thalwil), beide schon am ersten Regattatag auf dem Silberrang im Doppelzweier, sowie Kevin Bätscher (Erlenbach) und Basil Abegg machten mit einem couragiert gefahrenen Rennen am Sonntag die klare Vortagsniederlage wieder wett und gewannen völlig unerwartet den Doppelvierer der 17/18 Jährigen.
Regattateam Richti/Wädi in Lauerz mit acht Siegen sehr erfolgreich
Erschienen in der Zürichseezeitung, der Lokalausgabe des Tagesanzeigers und dem Höfner Volksblatt.
Die Internationale Ruderregatta Schwyz auf dem Lauerzer See war nicht nur die Schweizer Saisoneröffnung für die Ruderclubs, sondern auch Leistungsüberprüfungswettkampf für die Kaderruderinnen und
-ruderer des Schweizerischen Ruderverbandes (SRV). Insofern standen gerade die Leistungsträger des Regattateam Richti/Wädi (RGT), die sich für internationale Aufgaben empfehlen wollten, unter enormen Druck. Reto Niedermann, erst seit Ostern neu mit Forian Stofer (SC Sempach) in einem Boot, liess der Konkurrenz im Elite Doppelzweier an beiden Tagen nicht die Spur einer Chance und gewann seine Rennen sehr klar. Eine ähnliche Dominanz zeigte Regina Naunheim im Elite-Einer der Frauen. Sie beherrscht die nationale Konkurrenz derzeit nahezu nach Belieben und fügte ihrer langen Erfolgsliste zwei weitere Siege hinzu. Auch Katja Hauser zeigte sich nach krankheitsbedingtem Trainingsrückstand wieder gut erholt und gewann in Lauerz mit Tamara Urech (Rorschach) im Doppelzweier nicht nur das A-Finale bei den 17/18 Jährigen sondern auch in der Elite-Kategorie bei den Frauen. Ihr ebenfalls in ein SRV-Juniorenprojekt eingebundener Klubkollege Adrian Naunheim gewann in der Elite-Klasse den Doppelvierer der Männer gemeinsam mit Michael Schmid (Luzern), Emanuel Hoppenstedt (Kreuzlingen) und Jérémy Maillefer (Lausanne). Damit überwanden alle international ambitionierten RGT-Athletinnen und -Athleten diese Hürde nicht nur zur Freude des Cheftrainers Eberhard Rehwinkel mit Bravour. An den folgenden internationalen Regatten im Mai in Duisburg (Elite) und München (Junioren) werden diese RGT-Ruderinnen und Ruderer nun ihren internationalen Stellenwert auszuloten haben.
Bei den Senioren im RGT hakt es zur Zeit noch im Getriebe, trotz einiger Lichtblicke, wie im ungesteuerten Zweier mit Thomas Hauser und Damian Senn, die Samstags zweite wurden.
Mit den Rängen sechs (Samstag) und drei (Sonntag), jeweils im A-Finale errudert, zog Christian Jäger sich im Junioren-Einer der 17/18 Jährigen recht beachtlich aus der Affäre.
Für die jüngsten im RGT verlief der Saisonauftakt in Lauerz hingegen vielversprechend. David Bachmann zeigte als Neuling im Junioren-Einer der 13/14 Jährigen sehr engagierte Rennen. Neben einem zweiten Platz am Samstag im Doppelzweier für Andreas Sperb und Michael Weiss konnten diese beiden sich gemeinsam mit Dominic Hunn (auch RGT) und Tim Richard (Thalwil) im Doppelvierer der 15/16 Jährigen dank einer kämpferischen Leistung in die Siegerliste eintragen. In 14 Tagen werden die Ruderinnen und Ruderer in Küssnacht am Rigi wieder am Start sein.
Regina Naunheim unterstreicht Ambitionen
Erschienen in der Zürichseezeitung, der Lokalausgabe des Tagesanzeigers und dem Höfner Volksblatt.
Beim ersten grossen Kräftemessen der Schweizer Ruderinnen und Ruderer über die 2000 Meter Wettkampfstrecke auf dem Luzerner Rotsee, den sog. SRV-Trials, gelang Regina Naunheim vom Regattateam Richterswil/Wädenswil (RGT) ein fulminanter Saisonauftakt. Mit zwölf Sekunden Vorsprung errang die Vorjahrsmeisterin den Sieg im Elite-Frauen-Einer und setzte damit ein klares Ausrufzeichen hinter ihre diesjährigen Ambitionen, erneut im Einer bei den U23-Weltmeisterschaften im Sommer im belgischen Hazewinkel an den Start zu gehen.
Reto Niedermann (RGT), Dritter im Elite-Männer-Einer, wird nach diesen Ausscheidungsrennen des Schweizerischen Ruderverbandes (SRV) versuchen, für die anstehenden internationalen Aufgaben mit dem zweitplacierten Florian Stofer (Sempach) einen Doppelzweier zu bilden, denn beide mussten die Überlegenheit des Vorjahrsmeisters André Vonarburg (Sempach) anerkennen.
Im teilnehmerstärksten Feld, dem Einer der 17/18 Jährigen, wusste Adrian Naunheim (RGT) ebenfalls zu überzeugen. Seine kontinuierliche Steigerung von Rennen zu Rennen während dieses Wettkampfwochenendes hat ganz sicher seine Chancen erhöht, sich für eines der zu bildenden Grossboote für die Junioren-Weltmeisterschaften in Amsterdam zu qualifizieren.
Die RGT–Ruderinnen und -Ruderer werden über die Osterfeiertage nun ins Trainingslager nach Breisach reisen, um sich gezielt auf die bevorstehenden nationalen und internationalen Regatten vorzubereiten.
Hoffnungsvoller Start für das Regattateam Richti/Wädi in London
Erschienen in der Zürichseezeitung, der Lokalausgabe des Tagesanzeigers und dem Höfner Volksblatt.
Bei der 74. Auflage des legendären Achter-Langstreckenrennens „Head of the River Race“ in London errang das Regattateam Richti/Wädi (RGT) den 108. Platz von 420 (!) gestarteten Achtern. Krankheitsbedingte Bootsumbesetzungen noch kurz vor dem Rennen sowie eingeschränktes Mannschaftstraining über den gesamten Winter aufgrund beruflicher Inanspruchnahme liessen den RGT-Achter nicht in den gewohnten Rhythmus kommen. Hinzu kam, dass Felix Speerli, Damian Senn, Thomas Hauser, Samuel Schawalder, Christian Stalder, Claudio Kägi, Michael Baumgartner, Christian Sperb und Steuermann Sascha Bosshard in der ersten Startdivision startend dem hohen Anfangstempo der besten Mannschaften auf dem letzten Streckendrittel der 4,5 Meilen auf der kurvenreichen Themse von Chiswick Bridge nach Putney Bridge Tribut zollen mussten. Mit dem 25. Rang in der Overseas-Wertung (64. gewertete Mannschaften aus ganz Europa) gelang dem RGT dennoch ein hoffnungsvoller Start in die Saison 2006.
Autor: Eberhard Rehwinkel
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